Interbeing

Eine Reise in die Verbundenheit

Eine intensive 4-teililge Immersionreihe
Januar – April 2027
Haus der Sophia | bei München
"Zu sein bedeutet, inter-zu-sein. Du kannst nicht allein für dich selbst existieren. Du musst mit allen anderen Dingen inter-sein."
Thích Nhất Hạnh

Die Einladung

Möchtest du…

    • Verbundenheit neu erfahren? Deine Beziehung zu dir selbst vertiefen, dich authentisch mit anderen zeigen und einen Ort des echten Vertrauens mitgestalten?
    • In deine Tiefe tauchen? Deinem inneren Kind, deinen Schatten, Ängsten und Blockaden liebevoll begegnen, um deine Fähigkeit zur Verbundenheit wieder voll zu entfalten?
    • Deine Wahrnehmung schärfen? Deine Grenzen spüren, dein Einfühlungsvermögen stärken und eine ehrliche, intime Kommunikation erlernen?
    • Das Leben feiern? Spielerisch erforschen, was Entfaltung für dich bedeutet, und die Geschenke von Nähe, Begegnung und Liebe genießen?
    • Neue Kultur leben? Teil einer Bewegung werden, die Schritt für Schritt eine friedlichere, verbundenere und regenerative Welt erschafft?

Wenn auch nur eine dieser Fragen in dir ein „Ja“ auslöst, dann lies gerne weiter.

Interbeing. Eine Reise in die Verbundenheit

In einer Welt, die zunehmend von Fragmentierung und einer tief empfundenen Isolation geprägt ist, vergessen wir oft, dass Gesundheit und Heilung keine einsamen oder individuellen Prozesse sind. Wir sind soziale Wesen, deren Nervensysteme und Körper in ständiger Resonanz miteinander stehen. Angelehnt an Thích Nhất Than sind wir Interbeings, Wesen, die mit allem vielfältig verbunden sind. Doch haben wir in unserer Gesellschaft die Erfahrung dieser Verbundenheit weitgehend verdrängt oder gar zerstört. 

Wir haben heute das am weitesten entwickelte Gesundheitswesen, das es je gegeben hat, und dennoch sind wir auf vielen Ebenen krank wie nie zuvor. Gesellschaftliche Fragmentation und Isolation, Stress, Ängste und die Erfahrung von Unsicherheit und Entfremdung haben dramatisch zugenommen. Gesundheit ist jedoch eng verbunden mit systemischer Integration und der Erfahrung von tiefer Verbundenheit und Geborgenheit. Offene, spielerische Exploration, bewusste Verkörperung, achtsamer Kontakt und liebevolle Präsenz sind essentielle Aspekte von Heilung und Transformation, die bisher weitgehend übersehen werden. 

Kinder wissen intuitiv, was ihnen guttut. Als Erwachsene haben wir im Laufe des Lebens oft verlernt, dieser inneren Stimme zu vertrauen bzw. sie überhaupt wahrzunehmen. Es geht darum, dieses verkörperte Wissen wieder erlebbar zu machen und in Kontakt zu bringen. Es geht darum, uns von uns selbst zu ent-entfremden. 

Ayamas vierteilige Interbeing-Reihe ist eine Einladung, die Brücke von der individuellen Selbstregulation hin zur kollektiven Heilung und Transformation zu schlagen. Wir öffnen ein Erfahrungs- und Forschungsfeld für menschliche Begegnung und Verbindung, das fundierte Theorie mit verkörperter Praxis und Exploration verbindet.

Dr. Lars Weckbecker und Yvonne Naumann begleiten dich einfühlsam und kompetent auf deiner Reise in die Wiederverbindung mit Dir selbst, anderen und der Welt. 

In Uns zu Hause Sein. Körper, Grenzen und sich Selbst wahrnehmen

16./17. Januar 2027

Bevor wir uns wahrhaftig auf andere Menschen einlassen können, müssen wir die Architektur unseres eigenen inneren Heims verstehen. Systemisch betrachtet ist eine Grenze keine Mauer, die uns trennt, sondern eine lebenswichtige Membran, die Kommunikation erst ermöglicht. An diesem Wochenende erforschen wir die Neurobiologie der Interozeption – jene stillen Signale aus unserem Inneren, die uns sagen, wer wir sind und was wir brauchen.

Wir nutzen die warme, tragende Atmosphäre des Raumes, um durch sanfte Körperarbeit (traumainformierte Yoga-Elemente, somatische Impulse, achtsame Körperwahrnehmung, usw.) und bewusste Stille wieder im eigenen Körper anzukommen. Wenn wir lernen, unsere physiologischen Grenzen nicht nur kognitiv zu verstehen, sondern sie als lebendiges Gefühl von Sicherheit zu bewohnen, verändert sich unsere Resonanz mit der Welt – und das Außen antwortet auf eine ganz neue Art und Weise. Wir laden dich ein, zu spüren, wie sich ein klares „Ja“ zu dir selbst anfühlt, damit dein „Wir“ später auf einem festen Fundament stehen kann. In dieser Praxis des ‚Bei-uns-Ankommens‘ finden wir die Ruhe, die notwendig ist, um uns im Trubel des Alltags nicht in der Entfremdung zu verlieren, sondern wieder in den eigenen Rhythmus und echten Kontakt zu kommen.

Berührt Werden. Berührt Sein. Verbindung schaffen durch Verkörperte Kommunikation

13./14. Februar 2027

Vor allem in der dunklen Jahreszeit sehnen wir uns oft nach Wärme und gehalten zu werden. Doch echte Berührung ist in unserer Gesellschaft selten geworden und oft mit Ängsten, traumatischen Erfahrungen und sexualisiertem Verlangen besetzt – obwohl sie eine Grundbedingung für ein gesundes und erfülltes Leben ist.

An diesem Wochenende widmen wir uns der Verkörperten Kommunikation als unserer ursprünglichsten Sprache. Dr. Lars Weckbecker führt in die wissenschaftlichen Hintergründe von Kommunikation und Nervensystem ein. Wie reagiert unsere Biologie auf die physische Präsenz eines Gegenübers? Wie interagieren und kommunizieren unsere Körper jenseits von Worten?

Parallel dazu öffnen wir einen Erfahrungsraum, in dem wir das achtsame „Brückenbauen“ zwischen Körpern praktizieren. Durch somatische Konsens-Übungen und feine Hautrezeptoren-Arbeit schaffen wir das Fundament, um Berührung überhaupt erst sicher empfangen zu können. Durch achtsame Berührungssequenzen, feine energetische Impulse und bewusste relationale Praktiken lernen wir, den anderen wahrzunehmen, ohne ihn zu bewerten oder etwas von ihm zu wollen. Es ist ein phänomenologisches Experimentieren mit Nähe und Distanz, ein Tanz des Gebens und Empfangens, der tief unter die Haut geht. Wir laden dich ein, die heilende Kraft absichtslosen Berührtseins zu erfahren, durch eine Berührung die nichts benutzen oder reparieren will, sondern einfach nur bezeugt: „Ich sehe dich. Ich spüre dich.“

Ubuntu. Ich bin, weil du bist. Von der Selbstregulation zur Co-Regulation

13./14. März 2027

Nachdem wir uns im Winter in uns selbst und im Kontakt geerdet haben, weiten wir den Blick für die Dynamik der Gemeinschaft. Wir verlassen den modernen Mythos der isolierenden Autonomie und des vereinsamenden Individualismus und erkennen unsere biologische und systemische Interdependenz an. Bezug nehmend auf die Polyvagal-Theorie untersuchen wir, wie unsere Nervensysteme sich gegenseitig beeinflussen – wie wir durch unsere bloße Anwesenheit Sicherheit ausstrahlen oder Stress übertragen können.

In der Praxis nutzen wir bewährte Praktiken und Methoden, gemeinsame Bewegung und bewussten Ausdruck, um den Übergang von der Selbstregulation zur Co-Regulation zu beschreiten. Wir erfahren, wie nährend es ist, sich nicht mehr allein halten zu müssen, sondern in die Resonanz und Verbundenheit einer Gruppe einzutauchen. Durch Elemente der gewaltfreien Kommunikation und des Conscious Relating schaffen wir einen Raum, in dem das „Wir“ als Kraftquelle erlebbar wird. Wir laden dich ein, die Erleichterung zu spüren, die entsteht, wenn wir die Last der Vereinzelung ablegen und uns in das Netz menschlicher Verbundenheit zurücksinken lassen.

Zwischen Dir und Mir, da sind Wir. Das Beziehungsfeld

03./04. April 2027

Das vierte Seminar widmet sich dem Mysterium und Wunder dessen, was zwischen uns entsteht, wenn wir wirklich präsent miteinander werden. In der Systemtheorie sprechen wir von Emergenz: Ein Feld, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Wir untersuchen, wie Beziehungsfelder unsere persönliche Heilung beeinflussen und wie wir wiederum diese Felder durch unsere bewusste Präsenz mitgestalten können. Es ist der Schritt von der individuellen und isolierten Therapie hin zur systemischen und kollektiven Transformation.

Durch freie Bewegung und Tanz, kreativen Ausdruck, Körper- und Atemarbeit und tiefgreifende relationale Praktiken machen wir das unsichtbare Gewebe zwischen uns sichtbar und fühlbar. Wir feiern die gewonnene Beziehungsfähigkeit und die neu entdeckte Lebendigkeit. Wir laden dich ein, Teil dieses Feldes zu werden, das uns über das Wochenende hinaus trägt und uns daran erinnert, dass wir nie wirklich getrennt waren. Es ist eine Einladung, das Erlernte als Samen in deinen Alltag, deine Familie und dein Wirken zu tragen.

Event(beg)leitung

Das Event wird geleitet von Dr. Lars Weckbecker, Gründer von Ayama, und Yvonne Iwa Naumann.

Für beide ist ihre Arbeit ihre Passion und sie begleiten dich mit liebevoller Präsenz, Kompetenz, Mitgefühl und Urteilsfreiheit durch die Veranstaltung und deine Prozesse.

Um mehr über ihre Arbeit zu erfahren, klicke bitte auf ihre Namen oder Bilder.

Zeit & Ort

  • Zeitraum: Jeweils Samstag 11:00 bis 21:00 Uhr und Sonntag 9:30 bis 17:30 Uhr.
  • Ort: Haus der Sophia, Mövenstr. 26,85652 Landsham, nahe München. Ein warmer, lichtdurchfluteter Raum in ruhiger Umgebung.

Organisatorisches & Praktisches

  • Sprache: Die Sprache des Events ist Deutsch.
  • Essen: Samstag Mittag stellen wir einen Snack für die gesamte Gruppe. Für Samstag Abend und Sonntag Mittag seid ihr eingeladen, etwas zu Essen zum teilen mitzubringen (vegan oder vegetarisch, bevorzugt bio, vollwertig und auch gerne glutenfrei und regional).
  • Mitbringen: Yoga Matte falls vorhanden. Essen zum teilen. 
  • Kleidung: Bitte tragt Kleidung in der ihr euch wohl fühlt und frei bewegen könnt.
  • Zeitpunkt: Bitte kommt und geht pünktlich, damit wir gemeinsam als Gruppe starten und enden können.
  • Handys: Wir bitten euch, eure Handys während des Events nur im Notfall zu benutzen. Oder besser, lasst es einfach zu Hause 🙂 

Kostenbeitrag

  • Early Bird (bis vier Wochen vor Eventbeginn) 190 €
  • Regulär 220 €
  • Alle vier Interbeing Events 720 €

Wir bieten Stipendien für diejenigen an, die sich die Beiträge nicht leisten können. Sollte dies bei dir der Fall sein, dann melde dich bitte bei uns. 

Hast du Fragen?

Sende uns eine email.

Anmeldung

Dieses Event basiert auf Ayama’s Ethischen Richtlinien für Events, die Sicherheit und Klarheit für alle Teilnehmenden schaffen. Mit Deiner Anmeldung stimmst du ihnen zu. 

Einzelbegleitung

Solltest du über das Event hinaus an persönlicher Begleitung interessiert sein, hier findest du Unterstützung:

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